Ich verstehe deinen Tierschutzhund und helfe euch als Team weiter
Ich habe selbst 2 Hunde aus Rumänien. Einer davon mit vielen Ängsten im Gepäck, die andere ganz unbeschwert. Tierschutzhunde sind so verschieden und es ist wichtig, genau hinzuschauen.
Hier bist du richtig, wenn:
dein Hund aus dem Tierschutz gerade eingezogen ist oder bald einzieht
dein Tierschutzhund schon länger bei dir lebt, ihr aber noch nicht richtig angekommen seid
dein Hund nach einer ruhigen Anfangszeit plötzlich neues Verhalten zeigt
dein Hund sich im Alltag unsicher zeigt – draußen, bei Menschen oder bei anderen Hunden
du dir unsicher bist, was dein Hund wirklich braucht
du eine gute Basis schaffen möchtest, statt abzuwarten, bis sich Probleme festigen
Egal ob dein Hund seit einer Woche oder seit einem Jahr bei dir ist: Lass uns gemeinsam schauen, was er gerade braucht.
Ein Tierschutzhund zieht ein – und jetzt?
Ein neues Zuhause, neue Menschen, neue Geräusche: Für deinen Hund ist am Anfang alles fremd. Manche Tierschutzhunde kommen schnell an, andere brauchen mehr Zeit und Unterstützung. Beides ist normal.
Wichtig ist mir: Tierschutzhunde sind nicht grundsätzlich ängstlich, traumatisiert oder schwierig. Jeder Hund bringt seine eigene Geschichte mit – und genau die schauen wir uns an, statt pauschale Erklärungen zu suchen.
Herkunft erklärt nicht alles
Wenn ein Tierschutzhund unsicher reagiert, heißt es oft schnell „weil er aus dem Tierschutz kommt“. Die Herkunft ist ein Teil der Anamnese – Verhalten entsteht aber aus vielen Faktoren:
Lernerfahrungen
Was hat dein Hund bisher mit Menschen, Hunden und Situationen erlebt?
Sozialisation
Welche Reize kannte er als Welpe – und welche sind völlig neu?
Umwelt
Straße, Tierheim, Pflegestelle oder Familie: Jeder Ort prägt anders.
Stress
Transport, Umzug und neue Eindrücke erhöhen den Stresspegel.
Veranlagung
Rasse, Typ und Persönlichkeit spielen ebenfalls eine Rolle.
Typische Themen nach dem Einzug
Diese Themen begegnen mir bei Tierschutzhunden häufig. Zu jedem findest du eine eigene Seite mit mehr Hintergrund.
Unsicherheit & Angst
Dein Hund erschrickt schnell, meidet bestimmte Orte oder traut sich kaum raus.
Mehr zu Unsicherheit & Angst →Hundebegegnungen
Dein Hund bellt, springt in die Leine oder ist bei anderen Hunden stark gestresst.
Mehr zu Hundebegegnungen →Alltag & Orientierung
Spaziergänge, Leinenführigkeit, Ansprechbarkeit – ihr findet euren gemeinsamen Rhythmus.
Mehr zu Alltag & Orientierung →Alleinebleiben
Dein Hund kann noch nicht entspannt alleine bleiben oder folgt dir überallhin.
Mehr zum Alleinebleiben →Welcome-Package für Tierschutzhunde
Ein Einstieg für die ersten Wochen: Wir lernen deinen Hund kennen, schaffen eine gute Basis und gehen eure ersten Baustellen gezielt an.
Anamnese & Ankommen
Vorgeschichte, Alltag, Stress, Bedürfnisse und erste Herausforderungen. Die Anamnese findet online statt – so muss sich dein Hund, gerade wenn er unsicher ist oder erst seit Kurzem bei dir lebt, nicht auch noch an fremden Besuch gewöhnen. Danach bekommst du einen Trainingsplan.
Gemeinsam draußen
Orientierung, Umwelt, Begegnungen und Spaziergänge, die für euch beide entspannt sind.
Alltag & eure Themen
Zum Beispiel Alleinebleiben, Besuch, Handling oder Unsicherheit im Haus.
Die Termine gestalte ich individuell nach den Bedürfnissen von dir und deinem Hund. Kein Hund muss ein festes Schema durchlaufen.
Online oder vor Ort?
Gerade in der Ankommensphase hat Online-Training einen Vorteil: Wir arbeiten in eurer gewohnten Umgebung, ohne zusätzlichen Stress durch neue Orte oder fremden Besuch.
Vor Ort in München
Bei euch zu Hause, auf euren Spazierwegen oder auf dem Hundeplatz in Bogenhausen.
Training in MünchenHäufige Fragen zu Tierschutzhunden
Warum ist mein Tierschutzhund so ängstlich oder unsicher?
Dafür gibt es keine pauschale Erklärung. Lernerfahrungen, Sozialisation, die bisherige Umwelt, Stress und die individuelle Veranlagung spielen zusammen. Die Herkunft ist ein Teil der Anamnese, erklärt das Verhalten aber nicht allein. Deshalb schauen wir uns deinen Hund individuell an.
Warum reagiert mein Tierschutzhund auf Menschen oder andere Hunde?
Bellen, Ausweichen oder Nach-vorne-Gehen sind Kommunikation. Häufig steckt Unsicherheit dahinter, manchmal Frust, Überforderung oder schlicht zu wenig Abstand. Gerade in der ersten Zeit ist der Stresspegel oft höher, sodass dein Hund schneller reagiert. Im Training finden wir heraus, was dein Hund braucht, um sich sicherer zu fühlen.
Wie lange braucht ein Tierschutzhund zum Ankommen?
Das ist von Hund zu Hund verschieden. Feste Regeln wie drei Tage, drei Wochen, drei Monate helfen wenig, weil jeder Hund sein eigenes Tempo hat. Manche Hunde wirken nach wenigen Tagen entspannt, andere brauchen Monate. Wichtiger als ein Zeitplan sind Ruhe, Vorhersehbarkeit und ein Blick darauf, was deinem Hund gerade guttut.
Sollte ich meinen Tierschutzhund mit seinen Ängsten konfrontieren?
Nein. Einen Hund Situationen auszusetzen, die ihn überfordern, macht Angst meist größer statt kleiner. Sinnvoller ist es, die Situationen so zu gestalten, dass dein Hund sie gut bewältigen kann, und ihm Schritt für Schritt positive Erfahrungen zu ermöglichen.
Wie kann ich meinem Tierschutzhund Sicherheit geben?
Ein ruhiger Rückzugsort, feste Abläufe und überschaubare Spaziergänge helfen vielen Hunden in der ersten Zeit. Lass deinen Hund selbst entscheiden, wann er Kontakt sucht, und reduziere Besuch und neue Eindrücke anfangs auf ein Minimum. Was genau deinem Hund hilft, schauen wir uns gemeinsam an.
Wann sollte ich mit Hundetraining beginnen?
Gerne früh. Training bedeutet in der ersten Zeit nicht, Übungen zu pauken, sondern den Alltag so zu gestalten, dass dein Hund gut ankommen kann. Wer früh Unterstützung holt, verhindert oft, dass sich Unsicherheiten oder Stressreaktionen festigen.
Wie läuft das Training für Tierschutzhunde bei Luna Lernt ab?
Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch. Im Welcome-Package beginnen wir mit einer ausführlichen Anamnese zu Vorgeschichte, Alltag und Bedürfnissen deines Hundes. Die Anamnese findet online statt, damit dein Hund in der ersten Zeit nicht zusätzlich durch fremden Besuch gestresst wird. Danach bekommst du einen Trainingsplan, und in zwei weiteren Terminen arbeiten wir an euren Themen, zum Beispiel Spaziergänge, Begegnungen oder Alleinebleiben.
Ist das Training auch online möglich?
Ja. Die Anamnese findet im Welcome-Package immer online statt, vor allem bei unsicheren Hunden und Hunden, die erst seit Kurzem bei dir leben. So muss sich dein Hund nicht auch noch an einen fremden Menschen in seinem neuen Zuhause gewöhnen. Die weiteren Termine sind online oder vor Ort in München möglich.
Was kostet das Welcome-Package für Tierschutzhunde?
Das Welcome-Package kostet 329 €. Es umfasst eine Anamnese online (120 Minuten) und zwei Trainingseinheiten à 60 Minuten, online oder vor Ort in München. Das Erstgespräch vorab ist kostenlos.
Lass uns sprechen.
Erzähl mir von deinem Hund und eurem Start. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir, welche Unterstützung ihr gerade braucht.
Unverbindlich, kostenlos, ohne Verpflichtung
Ob online oder vor Ort - das entscheiden wir gemeinsam im Gespräch.
Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Hundebegegnungen und das Training mit mir online oder vor Ort.
Warum pöbelt mein Hund an der Leine?
Hinter Bellen, Knurren oder in die Leine Springen bei Hundebegegnungen können ganz unterschiedliche Ursachen stecken. Manche Hunde reagieren aus Angst oder Unsicherheit, andere aus Frust, weil sie nicht zu einem anderen Hund hin können. Auch schlechte Erfahrungen, ein generell hohes Erregungs- oder Stresslevel oder mehrere Faktoren zusammen können eine Rolle spielen.
Deshalb ist es wichtig, nicht nur das sichtbare Verhalten zu betrachten, sondern herauszufinden, welche Emotion und welche Funktion dahinterstecken.
Reagiert mein Hund aus Angst oder Frust auf andere Hunde?
Das ist manchmal gar nicht so leicht zu beantworten. Angst, Unsicherheit und Frust können bei Hundebegegnungen sehr ähnlich aussehen. Bellen, in die Leine springen oder starkes Ziehen verraten uns allein noch nicht sicher, was der Hund gerade empfindet.
Im Training schauen wir uns deshalb gemeinsam den gesamten Kontext an: Wie verhält sich dein Hund bereits vor der Begegnung? Wie verändert sich sein Verhalten bei mehr oder weniger Abstand? Welche Erfahrungen hat er gemacht? Und was passiert, wenn der andere Hund sich entfernt oder näher kommt?
So können wir besser verstehen, welche Emotion hinter dem Verhalten steckt und das Training entsprechend aufbauen.
Warum braucht mein Hund bei Hundebegegnungen mehr Abstand?
Viele – aber nicht alle – Hunde möchten mit Bellen, Knurren oder nach vorne gerichteten Reaktionen erreichen, dass der Abstand zum anderen Hund größer wird.
Für diese Hunde kann Distanz deshalb zunächst eine wichtige Unterstützung sein. Sie ermöglicht es ihnen, Hundebegegnungen in einem Bereich zu erleben, in dem sie noch ansprechbar sind und lernen können. Im Training geht es nicht darum, Begegnungen möglichst schnell auf immer kleinerem Raum auszuhalten, sondern gemeinsam herauszufinden, welcher Abstand für den jeweiligen Hund gerade bewältigbar ist.
Welche Rolle spielen Erregung und Stress bei Hundebegegnungen?
Das allgemeine Erregungs- und Stresslevel kann einen großen Einfluss darauf haben, wie ein Hund auf andere Hunde reagiert. Ist ein Hund bereits stark aufgeregt oder belastet, kann eine Hundebegegnung schneller zu viel werden.
Deshalb schauen wir im Training nicht nur auf die einzelne Begegnung. Auch der Alltag, vorangegangene Ereignisse, Erholungsphasen und die allgemeine Erregungslage können relevant sein.
Muss mein Hund Hundebegegnungen einfach aushalten, damit er sich daran gewöhnt?
Nicht unbedingt. Wenn ein Hund eine Situation immer wieder als negativ erlebt und sie für ihn nicht gut bewältigbar ist, bedeutet häufige Konfrontation nicht automatisch, dass er sich daran gewöhnt.
Im Gegenteil: Wiederholt sich dabei immer wieder die gleiche negative emotionale Erfahrung, kann sich das Problem festigen oder sogar verschlimmern.
Deshalb sollte Training so gestaltet sein, dass der Hund Situationen möglichst bewältigen und neue Erfahrungen machen kann. Wie viel Abstand und Unterstützung dafür notwendig sind, ist individuell unterschiedlich.
Mein Hund bellt andere Hunde an. Kann man das trainieren?
Ja, in vielen Fällen lässt sich das Verhalten deutlich verbessern. Entscheidend ist, nicht nur das Bellen zu unterbrechen, sondern die Ursache dahinter zu verstehen. Gemeinsam erarbeiten wir einen Weg, damit Hundebegegnungen für euch Schritt für Schritt entspannter werden.
Wie läuft das Training bei Problemen mit Hundebegegnungen ab?
Am Anfang steht meist eine ausführliche Anamnese. Dabei schauen wir uns unter anderem an, in welchen Situationen dein Hund reagiert, wie seine Reaktion genau aussieht, welche Erfahrungen er gemacht hat und welche Rolle Angst, Unsicherheit, Frust, Erregung oder Stress spielen könnten.
Auf dieser Grundlage entsteht ein individueller Trainingsplan. Je nach Hund können beispielsweise passende Distanz, Orientierung am Menschen, alternative Verhaltensweisen und ein besserer Umgang mit Erregung eine Rolle spielen.
Ziel ist nicht einfach, das Bellen oder Ziehen zu unterdrücken. Wir möchten verstehen, warum dein Hund dieses Verhalten zeigt, und ihm Strategien vermitteln, mit denen Hundebegegnungen für euch langfristig besser bewältigbar werden.
Was, wenn bisher nichts geholfen hat?
Nicht jede Trainingsmethode passt zu jedem Hund. Statt immer neue Übungen auszuprobieren, schauen wir uns zunächst an, warum dein Hund in Hundebegegnungen oder anderen Alltagssituationen so reagiert. Auf dieser Grundlage entwickeln wir einen individuellen Trainingsplan, der zu eurem Hund und eurem Alltag passt – mit einem klaren roten Faden statt immer neuer Tipps.
Bringt Online-Hundetraining wirklich etwas?
Ja – und gerade bei Themen wie Hundebegegnungen kann das oft ein sehr sinnvoller Weg sein. Die Herausforderungen entstehen meist im Alltag und genau dort setzen wir an. Gemeinsam entwickeln wir einen Trainingsplan, der zu euch passt und sich direkt in euren Alltag integrieren lässt. So trainiert ihr genau dort, wo die Schwierigkeiten tatsächlich auftreten.
Wie entscheiden wir, ob wir online oder vor Ort trainieren?
Die meisten Trainings finden online statt – das funktioniert unabhängig davon, wo ihr wohnt, und hat sogar den Vorteil, dass wir direkt in eurer gewohnten Umgebung arbeiten. Wenn ein Termin vor Ort sinnvoll ist, ist das in München möglich. Außerdem arbeite ich mit Trainerinnen und Trainern zusammen, die nach einer ähnlichen Trainingsphilosophie arbeiten.
Ich habe bei anderen Hundetrainer:innen schon schlechte Erfahrungen gemacht. Was unterscheidet dich?
Das höre ich leider immer wieder, und es tut mir jedes Mal leid zu hören. Für mich steht an erster Stelle, fair und freundlich zu sein – sowohl zu dir als auch zu deinem Hund. Kein Drill, kein Druck, keine Methode nach Schema F. Ich arbeite ganz individuell mit jedem Hund und jeder Mensch-Hund-Beziehung, weil jede Geschichte anders ist. Und weil sich die Wissenschaft rund um Hundeverhalten laufend weiterentwickelt, bilde ich mich regelmäßig fort und arbeite auf Basis aktueller Erkenntnisse – nicht nach veraltetem Wissen.
Ich habe wenig Zeit. Lohnt sich Hundetraining trotzdem?
Ja. Hundetraining muss nicht stundenlang dauern, um erfolgreich zu sein. Mir ist wichtig, dass sich das Training gut in euren Alltag integrieren lässt. Oft reichen schon wenige Minuten, regelmäßig umgesetzt, um Hundebegegnungen langfristig positiv zu verändern.
Wie läuft das kostenlose Erstgespräch ab?
Im kostenlosen Erstgespräch lernen wir uns zunächst kennen und sprechen über eure aktuelle Situation. Du kannst alle deine Fragen stellen und wir schauen gemeinsam, warum Hundebegegnungen oder andere Alltagssituationen für euch gerade schwierig sind. Anschließend besprechen wir, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Danach entscheidest du ganz in Ruhe, ob und wie ihr gemeinsam mit mir weiterarbeiten möchtet.
Was kostet das Training bei Hundebegegnungen?
Eine Einzelstunde kostet 89 €. Bei komplexeren Fällen findet vorher ein ausführliches, zweistündiges Anamnesegespräch statt, das separat mit 169 € berechnet wird. Außerdem gibt es ein 5er-Paket für 419 € statt regulär 445 €.
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Ich freue mich Dich und deinen Hund kennenzulernen!